Bezugspflegemodell

Das Bezugspflegemodell bedeutet, dass unsere Patienten in der Regel vom gleichen Mitarbeiter versorgt werden. Dadurch wird eine persönliche Beziehung zwischen dem Patienten und der Pflegeperson gefördert. Konstanz und Pünktlichkeit unserer Mitarbeiter tragen ebenso zu zufriedenstellender Pflege bei, wie die Berücksichtigung individueller Wünsche der Patienten.

Unsere Arbeit richtet sich nach den vier, von Monika Krohwinkel entwickelten Bereichen der fördernden Prozesspflege aus: Dem zu pflegenden Menschen, seiner Umgebung, seinem Gesundheitszustand und die von ihm benötige Hilfeleistung. Im Vordergrund steht dabei, dem pflegebedürftigen Menschen die Hilfestellungen zu geben, die ihn in einem wohltuenden Umfeld beim Wiedererlangen seiner Unabhängigkeit unterstützen.

Der Mensch ist ein durch Erfahrungen geprägtes Lebewesen. Er hat Anspruch auf Berücksichtigung und Integration seiner Erfahrungen in den Pflegeprozess. Daran ausgerichtet ist unter anderem das primär pflegerische Interesse, sich individuell an den Patienten, seine Erfahrungen und seine Fähigkeiten anzupassen. Bei pflegerischen Zielsetzungen werden auch Angehörige, bzw. Bezugsperson einbezogen, um Lebensqualität, Unabhängigkeit und Wohlbefinden des Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.